Biobauernhof seit 1995

Am Greiterhof bauen wir hauptsächlich Äpfel und Trauben an. Seit 1995 bewirtschaften wir die Obstwiesen nach den Bioland-Richtlinien. Dabei betrachten wir Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen als zusammenhängenden Kreislauf.

Greiterhof mit Obstwiesen und Weinbergen in Lana

Unsere Gäste dürfen nach Saison und Verfügbarkeit Obst vom Hof genießen. Die biologische Bewirtschaftung fördert gesunde Böden und einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Geschichte

Bereits 1239 wird ein Hof „gelegen zu äußersts zu Pradel genannt das Gereute“ erwähnt. Seit 1806 befindet sich der Greiterhof im Besitz der Familie Margesin und darf sich deshalb „Erbhof“ nennen.

Historische Aufnahme des Greiterhofs in den 1930er Jahren
Der Greiterhof in den 30er Jahren

Auf den günstig gelegenen Flächen werden schon immer Weintrauben angebaut, in der Torggl selbst gekeltert und im tiefen mittelalterlichen Weinkeller gelagert. Wein hat Tradition am Greiterhof.

Auf den anderen Flächen wurde unter den Apfelbäumen auf Hochstämmen noch das Futter für die Kühe eingebracht.

Obst- und Weinbau

Bis 1970 ist der Greiterhof noch ein Mischbetrieb aus Viehzucht sowie Obst- und Weinbau. Danach spezialisiert sich der Seniorbauer Karl auf den Apfel- und Weinanbau und intensiviert die Kulturen.

Nach seiner Ausbildung hilft sein Sohn Clemens am Hof mit und stellt 1995 den Betrieb auf biologische Wirtschaftsweise nach Bioland-Richtlinien um.

1999 heiratet Clemens Johanna. Im Jahr 2000 und 2002 kommen Jakob und Katharina auf die Welt. 2003 übernimmt Clemens den Hof von seinem Vater und erneuert das Apfel- und Weinsortiment.

Genuss und Hofleben

Eigenbauwein und Bio-Apfelsaft gibt es direkt im Hofladen . Während deines Aufenthalts darfst du Kräuter aus unserem Garten sowie je nach Saison und Verfügbarkeit biologisch angebaute Äpfel und andere Früchte genießen.

Wer mehr über den Hof erfahren möchte, kann mit Clemens zwischen den Rebstöcken ins Gespräch kommen. Er erzählt vom Jahreslauf im Weinberg, von der Winterruhe über Blüte und Reife bis zur Weinlese, und davon, wie aus den Trauben Wein entsteht.

Erbhof seit 1806

  • 1793 - Haberle Johann und Alberin Maria
  • 1806 - Haberle Magdalena verh. Margesin
  • 1846 - Margesin Josef
  • 1900 - Margesin Josef
  • 1925 - Margesin Matthias
  • 1926 - 7 minderjährige Geschwister und Mitterhofer Maria Wwe. Margesin
  • 1927 - 7 minderjährige Geschwister Margesin
  • 1944 - Margesin Josef
  • 1974 - Margesin Karl
  • 2003 - Margesin Clemens

Alter Hof und zeitgemäßes Wohnen

Im Dezember 2014 beginnen Clemens und Johanna den Greiterhof zu renovieren. Es entstehen zwei neue Ferienwohnungen und zwei neue Privatwohnungen für die Junior- und Seniorfamilie.

Beim Umbau wird auf natürliche und einheimische Materialien geachtet. Die alten und bis zu einem Meter dicken Steinmauern der Fassade und der Grundmauern werden möglichst belassen. Das Dach und die Brettstapeldecke werden aus einheimischem Holz aus dem Ultental und von der Laugenalm neu gemacht, zum richtigen Zeitpunkt geschlagen.

Der traditionelle Hofcharakter wird beibehalten und gleichzeitig moderne Wohnqualität eingebracht.

Seit Ende 2015 wohnen alle Generationen am Greiterhof: Clemens mit seiner Frau Johanna und den beiden Kindern Jakob und Katharina sowie die Eltern und Großeltern Karl und Maria.

Im Winter/Frühjahr 2018 entstehen noch weitere drei neue Ferienwohnungen im Zubau in Massivholzbauweise.

Der Greiterhof im Film: Hof, Umbau und Wohnen mit heimischem Holz (YouTube, Roter Hahn) (öffnet in einem neuen Tab)